FILMY

Metropolis

Metropolis ist ein monumentaler Stummfilm des deutschen Expressionismus, den Fritz Lang in den Jahren 1925 bis 1926 drehte. Schauplatz ist eine futuristische Großstadt mit ausgeprägter Zweiklassengesellschaft. Dieser Science-Fiction-Film war der erste seines Genres in Spielfilmlänge. Er ist einer der teuersten Filme der damaligen Zeit und gilt als eines der bedeutendsten Werke der Filmgeschichte. (Wikipedia).

Der Himmel über Berlin (Niebo nad Berlinem)

Der Himmel über Berlin ist ein Fantasy-Drama von Wim Wenders aus dem Jahr 1987. Wim Wenders’ meditatives Meisterwerk ist Filmpoesie zum Träumen. In berauschenden Schwarz-Weiss-Bildern und monochromen Farben verzaubern die Theater-Veteranen Bruno Ganz und Otto Sander. (Wikipedia)

Lola rennt (Biegnij, Lola, biegnij)

Ein deutscher Actionthriller des deutschen Regisseurs und Filmproduzenten Tom Tykwer aus dem Jahr 1998 mit Franka Potente und Moritz Bleibtreu in den Hauptrollen. Der Film zeigt dreimal dieselbe Zeitspanne von zwanzig Minuten, jedes Mal mit kleinen Detailunterschieden, die die Handlung jeweils zu einem völlig anderen Ausgang führen.  (Wikipedia).

Ein Lied von Liebe und Tod (Pieśń o miłości i śmierci)

Ein deutsch-ungarischer Spielfilm aus dem Jahr 1999, der nach der Vorlage des Romans Lied vom traurigen Sonntag von Nick Barkow unter der Regie von Rolf Schübel gedreht wurde. Das Drama spielt im Budapest der 1930er und 1940er Jahre und handelt von der Dreiecksbeziehung der Kellnerin Ilona Várnai zu dem jüdischen Restaurantbesitzer László Szabó und dem Pianisten András Aradi. Einen weiteren Part im Beziehungsgeflecht hat der deutsche Geschäftsmann und spätere SS-Offizier Hans Wieck, der in der Zeit der Okkupation Ungarns nach Budapest zurückkehrt. Den zentralen roten Faden bildet das Lied Gloomy Sunday des ungarischen Komponisten Rezső Seress, das aufgrund seiner melancholischen Stimmung als Lied der Selbstmörder in den 1930er Jahren weltweit bekannt wurde. (Wikipedia)

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Absolute Giganten

1998 produzierter deutscher Spielfilm von Sebastian Schipper mit Antoine Monot, Jr., Frank Giering und Florian Lukas in den Hauptrollen. “Ein kleiner Film aus Deutschland, der eine kleine Geschichte erzählt, vom Weggehen-Müssen und vom Dableiben, vom Normalen und von der Sehnsucht…. Genauer gesagt: ein Film, der davon handelt, wie man dagegen rebelliert, das das Leben klein, lang und beschissen ist.” (Wikipedia)

Anatomie (Anatomia)

Anatomie ist ein deutscher Medizin-Thriller von Stefan Ruzowitzky aus dem Jahr 2000. Im Jahr 2003 erschien die Fortsetzung Anatomie 2. Hauptfigur ist die intelligente und ehrgeizige Münchner Medizinstudentin Paula (gespielt von Franka Potente), die während des Sommers einen Anatomie-Kurs bei dem angesehenen Professor Grombek der Universität Heidelberg belegen will. “Anatomie” ist ein stilvoll inszenierter Horrorthriller mit viel schwarzem Humor über eine Geheimloge von Ärzten und Studenten, die überzeugt sind, dass medizinischer Fortschritt nur möglich ist, wenn sie sich nicht von Gesetzen einschränken lassen. (Wikipedia)

Das Experiment (Eksperyment)

Ein Psychothriller von Oliver Hirschbiegel aus dem Jahr 2001, der auf dem Roman Das Experiment Black Box von Mario Giordano basiert. Eine Gruppe von 20 Männern wird per Zufall in “Gefangene” und “Wärter” aufgeteilt. Vierzehn Tage lang sollen die normalen, rechtschaffenen Bürger dieses Rollenspiel durchhalten. Das Experiment entwickelt sich bald zu einem Horrortrip für die meisten “Versuchskaninchen”.

Der Schuh des Manitu (But Manitou)

Der Schuh des Manitu, eine 2001 entstandene Parodie der Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre, ist mit 11,7 Millionen Besuchern und 65 Millionen Euro Umsatz an den Kinokassen einer der erfolgreichsten deutschen Filme nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Film entstand als relativ kleines Projekt unter der Regie (und Produktion) von Michael „Bully“ Herbig, der auch für das Drehbuch hauptverantwortlich war und zwei der Hauptrollen spielte. In weiteren tragenden Rollen sind Christian Tramitz, Sky du Mont, Marie Bäumer und Rick Kavanian zu sehen. Das Grundkonzept für den Film entnahm Herbig einer Sketchserie seiner Comedy-Fernsehsendung Bullyparade. Der Film parodiert die Karl-May-Verfilmungen mit Pierre Brice und Lex Barker in den Hauptrollen als Winnetou bzw. Old Shatterhand und macht Anleihen bei Italo-Western. (Wikipedia)

Good Bye Lenin!

Ein deutscher Spielfilm von Wolfgang Becker mit Daniel Brühl und Katrin Sass in den Hauptrollen. Eine warmherzige melancholische Komödie mit ansprechenden Ideen und hervorragenden darstellerischen Leistungen. Ein Film der großen Gefühle und voll origineller Ideen. Anders als andere Filme verspottet der Regisseur den Osten nicht und er macht sich auch nicht auf zynische Weise lustig über die aus westlicher Sicht hinterwäldlerischen DDR-Bewohner. Vielmehr strahlt „Good bye Lenin!“ eine liebevolle Wärme und Menschlichkeit aus, die beim Publikum seinerzeit besonders gut ankam – im Westen wie im Osten. Der Film ist auch eine außergewöhnliche Komödie über die Liebe eines Sohnes zu seiner Mutter.“ (Wikipedia)

Der Untergang (Upadek)

Der Untergang ist ein Spielfilm von Oliver Hirschbiegel aus dem Jahr 2004. Der Film thematisiert vor allem die Geschehnisse im Berliner Führerbunker während der letzten Tage des Zweiten Weltkriegs in Europa und erhielt 2005 eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film. Bruno Ganz ist brilliant in der Rolle von Hitler.

Status Yo!

Status Yo! ist ein Film aus dem Jahr 2004 über die Berliner Underground Hip-Hop-Szene und über die Jugend der Hauptstadt. In „Status Yo!“ sind alle vier Elemente des Hip-Hops („MCing“, „DJing“, „Writing“ und „B-Boying“) enthalten.

Gegen die Wand (Głową w mur)

 

Sophie Scholl – Die letzten Tage (Sophie Scholl – ostatnie dni)

Sophie Scholl – Die letzten Tage ist ein deutscher Film des Regisseurs Marc Rothemund aus dem Jahr 2005 nach einem Drehbuch von Fred Breinersdorfer. Er schildert die letzten Tage im Leben von Sophie Scholl. Der Film wurde auf der Berlinale 2005 mit dem Silbernen Bären für die beste Regie und für die beste Hauptdarstellerin (Julia Jentsch) ausgezeichnet. Die Auslandsvertretung der deutschen Filmbranche, German Films, wählte das Drama im September 2005 als offiziellen Kandidaten für eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film.

Requiem

Requiem ist ein Film von Hans-Christian Schmid aus dem Jahr 2006. Er spielt auf den großen Exorzismus der Anneliese Michel zu Beginn der 1970er Jahre an, der mit deren Tod in Zusammenhang gebracht wurde.

Wholetrain

Wholetrain ist der erste deutsche Kinofilm mit dokumentarischem Hintergrund, der Graffiti und das Milieu der Graffiti-Sprayer zum Thema hat. Der Film kam deutschlandweit am 5. Oktober 2006 in die Kinos.

Das Leben der Anderen (Życie na podsłuchu)

Das Leben der Anderen ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 2006. Mit seinem Langfilmdebüt gelang Florian Henckel von Donnersmarck, der auch das Drehbuch verfasst hat, ein weltweiter Besuchererfolg. Das Drama stellt den Staatssicherheits-Apparat und die Kulturszene Ost-Berlins in den Mittelpunkt und setzt sich zudem ernsthaft und kritisch mit der Geschichte der DDR auseinander.

Knallhart (Twardziel)

Knallhart ist ein deutscher Spielfilm von Detlev Buck aus dem Jahr 2006 nach einem Drehbuch von Gregor Tessnow und Zoran Drvenkar. Der Film schildert in drastischer  Weise das soziale Milieu des Berliner Bezirks Neukölln und den täglichen Überlebenskampf seiner Bewohner.

Auf der anderen Seite (Na krawędzi nieba)

Ein deutsch-türkisches Filmdrama von Fatih Akin nach eigenem Drehbuch. Der vielfach ausgezeichnete Film ist der zweite Teil der Trilogie Liebe, Tod und Teufel, die 2004 mit Gegen die Wand begann und 2014 mit The Cut beendet wurde. Er erzählt das miteinander verflochtene Schicksal von sechs Menschen aus drei Familien und zwei Generationen sowohl deutscher als auch türkischer Herkunft. In beiden Ländern spielend, ist er in drei Teile gegliedert, die jeweils eine Kapitelüberschrift tragen.

Die Welle (Fala)

Die Welle ist ein deutsches Filmdrama von Dennis Gansel aus dem Jahr 2008. Jürgen Vogel spielt einen Lehrer, der seiner Schulklasse in einem von ihm konzipierten Sozialexperiment vorführt, wie autokratische faschistoide gesellschaftliche Strukturen entstehen.

Soul Kitchen

Soul Kitchen ist eine Filmkomödie des deutschen Regisseurs Fatih Akin nach einem gemeinsam mit dem Hauptdarsteller Adam Bousdoukos verfassten Drehbuch. Weltpremiere hatte der Spielfilm am 10. September 2009 im Rahmen der 66. Filmfestspiele von Venedig, wo er den Spezialpreis der Jury gewann. Am 25. Dezember 2009 startete der Film in den deutschen Kinos. Er zeigt betroffene Menschen im Umfeld eines von der Schließung bedrohten Restaurants, des Soul Kitchen, und ist zugleich eine Liebeserklärung des Regisseurs an seine Heimatstadt Hamburg. Einer unserer Lieblingsfilme.

Das Weiße Band (Biała wstążka)

Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte ist ein Kinofilm des österreichischen Regisseurs Michael Haneke aus dem Jahr 2009. Die Handlung des Schwarzweißfilms ist im Jahr vor Beginn des Ersten Weltkriegs in Norddeutschland angesiedelt und schildert mysteriöse Vorfälle im fiktiven Dorf Eichwald. Der Film verdeutlicht das bedrückende, soziale und zwischenmenschliche Klima der damaligen Zeit, das selbst im engen Familienkreis von Unterdrückung und Verachtung, Misshandlung und Missbrauch sowie Frustration und emotionaler Distanz geprägt ist. Er wirft einen kritischen Blick auf den sittenstrengen Protestantismus.

Almanya – Willkommen in Deutschland (Almanya − Witajcie w Niemczech)

Almanya – Willkommen in Deutschland ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 2011. Die Tragikomödie thematisiert die Frage der Heimat und Identität türkischer Gastarbeiter in Deutschland über mehrere Generationen hinweg. Das Kinodebüt der Schwestern Yasemin und Nesrin Şamdereli wurde ins Wettbewerbsprogramm der Berlinale 2011 eingeladen. In den deutschen Kinos startete Almanya am 10. März und war mit etwa 1,5 Millionen Besuchern der vierterfolgreichste deutsche Kinofilm 2011. Beim Deutschen Filmpreis 2011 erhielt der Film die Auszeichnung für das beste Drehbuch und den Preis in Silber im Wettbewerb um den besten Film.

Toni Erdmann

Toni Erdmann ist ein Spielfilm der deutschen Regisseurin und Drehbuchautorin Maren Ade aus dem Jahr 2016. Peter Simonischek und Sandra Hüller spielen Vater und Tochter in dem komödiantischen Familiendrama. Der Film hatte seine Premiere im Mai 2016 beim Wettbewerb des 69. Filmfestivals von Cannes. Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen gehören der Europäische Filmpreis und eine Oscar-Nominierung. Der deutsche Kinostart war am 14. Juli 2016.